Trotz der gegenwärtigen Krisenzeit möchten wir unser geplantes Konzertprogramm für die Spielzeit 2020/2021 vorstellen. Nach den derzeit geltenden Hygiene-Verordnungen, insbesondere der Abstandsregeln, wird es bei den Veranstaltungen Einschränkungen besonders hinsichtlich der Besucherzahlen geben müssen. Dadurch können wir jetzt noch keine Abonnements und Einzeltickets verkaufen.
Gern nehmen wir aber Ihre Bestellungen entgegen, wir werden Ihnen jedoch erst dann eine Bestätigung und Rechnung schicken, wenn die aktuellen Umstände und Möglichkeiten bekannt sind. Bitte haben Sie deshalb bis zum Herbst 2020 Geduld.

Konzertsaison 2020/2021

Liebe Kammermusikfreunde,
seien Sie zum Saisonstart herzlich eingeladen, um in dem zu Ende gehenden Beethovenjahr Besonderes von diesem Meister, nämlich Bearbeitungen seiner eigenen Werke, zu entdecken!
Im Adventskonzert stellen wir seinem „Geistertrio“ von 1808 das „Forellenquintett“ aus dem Jahr 1819 von Franz Schubert gegenüber, der als 18-jähriger in einem Brief seufzte: „Wer vermag nach Beethoven noch etwas zu machen?“

Im Februar-Konzert werden Sie nach einem Klavier-Recital vor der Pause das melodienreiche, ausgesprochen böhmische 2. Klavierquintett von Antonin Dvořák erleben, das sich einreiht in die großen Werke dieser Besetzung von Schumann, Brahms und César Franck.

Das Konzert am 21. März 2021 wird uns eine Wiederbegegnung mit dem Streich-Oktett des 16-jährigen Felix Mendelssohn Bartholdy bringen; kaum ein Kammermusikwerk des 19. Jahrhunderts erfreut sich solcher Beliebtheit wie dieses berühmte Stück!

Am 2. Mai 2021 wird Johannes Brahms gehuldigt. 25 Jahre liegen zwischen seiner Arbeit am Streichsextett op. 36 und der an dem großen Quintett op. 111. Die Komposition seiner 5. Sinfonie hatte Brahms abgebrochen – sicher haben viele seiner sinfonischen Gedanken Eingang in das Streichquintett gefunden.

„Neue Maßstäbe“ nennen wir das Streichquartett-Programm, welches am 6. Juni 2021 stattfinden wird. Tatsächlich hob Beethoven nicht nur mit seinen sechs Quartetten Opus 18 die Streichquartett-Literatur auf ein neues Niveau. Auch die drei für den Fürsten Rasumowsky komponierten Quartette Opus 59 waren zur Zeit ihrer Entstehung „unerhört“.

Unser Sonderkonzert am 4. Juli 2021 wird von barockem, höfischem Glanz in sächsischer Tradition geprägt. Aber auch moderne Blech-Klänge werden sich im wunderbaren Raum der Pillnitzer Weinbergkirche mit denen der Orgel mischen.

Ganz herzlich danken wir an dieser Stelle wieder unseren ehrenamtlichen Helfern, die maßgeblich für die Vorbereitung und die reibungslose Durchführung der Konzerte sorgten, unseren Spenderinnen und Spendern, Sponsoren, Partnern und Unterstützern sowie unserem Schirmherrn Christian Thielemann, Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden – und Ihnen, unserem treuen Kammermusikpublikum.

Bleiben Sie gesund und uns treu!

Das wünschen Ihnen von Herzen

Viola Glaß, Matthias Wilde und Andreas Priebst
vom Verein „Meisterwerke – Meisterinterpreten“ e. V.

Aufgrund der aktuellen Situation sind die letzten Konzerte entfallen +++ Wir bitten Sie, Ihre Eintrittskarten sowie Ihre Kontoverbindung für eine Rückerstattung an folgende Adresse zu senden: Meisterwerke-Meisterinterpreten e. V., Lerchenweg 20, 01454 Radeberg +++

Aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) besteht derzeit leider nicht die Möglichkeit, die Karten bequem per Online-Formular zu bestellen. Aus diesem Grund haben Sie die Möglichkeit, Karten im Vorverkauf zu Erwerben oder uns das Bestellformular per Post, Fax oder E-Mail ausgefüllt zurückzusenden.

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