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Aktuelles Datum: Thursday, 11. March 2010 Aktuelle Uhrzeit: 02:22:19 Uhr |
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Unser Verein
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Der Verein wurde im Juli 1998 zur Erhaltung der 45-jährigen Kammermusiktradition
in Dresden-Strehlen gegründet.
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Kammerorchester |

Andreas Priebst - unser Vorsitzender |
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Die Kammermusikreihe
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30 Jahre für "Meisterwerke~Meisterinterpreten" Andreas Priebst zum Jubiläum
,Ausführende: Ulbrich-Quartett....Violoncello: Andreas Priebst" vermerkte der Programmzettel des ersten Konzertes der Saison 1977/78 der Reihe „Meisterwerke - Meisterinterpreten". Mit Schostakowitsch`s Streichquartett f-moll op. 122 und Schubert`s Streichquartett a-moll op. 29 bestimmten neben Haydn`s Streichquartett D-Dur op. 20 zwei hochdramatische und gewichtige Werke der Kammermusik den Abend. Der junge Mann am Cello, der - in jenem Jahr erst an die Sächsische Staatskapelle verpflichtet und Nachfolger des hochgeschätzten Clemens Dillner im Ulbrich-Quartett - am 22. Oktober 1977 sein Debüt bei „Meisterwerke.....“ gab, kam in ein Milieu mit fast 25-jähriger Tradition. Die "Meisterwerke...", überaus eng verbunden mit Dresdner Musikinstitutionen wie dem Ulbrich-Quartett der Staatskapelle Dresden und dem Musikkritiker Gottfried Schmiedel, waren unbestrittener und scheinbar selbstverständlicher Teil der hiesigen Musikszene. Allerdings wurden schon in jenen Jahren auch Probleme unübersehbar. "Lasst die Meisterwerke am Leben!", titelte damals sogar die lokale Presse und Gottfried Schmiedel sorgte sich öffentlich um ihre Zukunft. Was hätte Andreas Priebst, damals auf eine Prophezeiung, dass er einmal Haupt und Retter dieser Kammermusikreihe werden sollte, geantwortet? Der Cellist Priebst musizierte erst einmal - mit den „Ulbrichs" (als Mitglied des Quartetts bis 1986)danach mit Roland Straumer, Michael Eckoldt und Joachim Zindler ("Sächsische Streichersolisten der Staatskapelle Dresden"). So war er jahrelang, Konzert um Konzert im eher spartanischen Gemeindesaal der Strehlener Kirche, einer der Garanten für die praktizierte Verbindung von Meisterwerk und Meisterinterpretation. Es kam für ihn aber der Tag, an dem es "seine" Reihe wurde. Die ehrenamtliche Kärrner-Arbeit, die mit ihrer Organisation und Präsentation, mit Gewinnung der Interpreten, Erarbeitung des Programms und anderen Managementaufgaben und nicht zuletzt mit den Werkbeschreibungen verbunden ist, übernahm er 1982. Großen Teilen des Publikums blieb das verborgen und es wurde erst allmählich sichtbar, als er - Jahre später - begann, auch die Einführungsworte zu den jeweils aufgeführten Werken zu sprechen. Diese gehörten schon seit langem zu dem "Meisterwerke"-Konzert. Informativ waren sie immer gewesen. Seine bis heute so lebendige, unakademische Moderation kommt jedoch jener besonderen Atmosphäre der "Meisterwerke-Konzerte besonders zugute - hervorragende Interpreten, die den Hörern gleichwohl sehr viel näherkommen als bei "großen" Sinfonie- und Galakonzerten und ein insgesamt eher intimes Ambiente, dem zugleich alles betont Exklusive und Elitäre fehlt und das nicht nur Musikinsider einlädt, sich hier den großen Reichtum des kammermusikalischen Erbes zu erschließen. Eine solche Atmosphäre braucht unsere Musikreihe auch weiterhin. Von der Priebst`schen Art,dem Publikum die erklingenden Werke an das Herz zu legen, profitiert dieses Anliegen zweifellos.
Schon zu DDR-Zeiten war das Management der Reihe offenbar nicht einfach. Nach 1990 standen dann neben neuen Freiheiten und Chancen zugleich Herausforderungen einer neuen Qualität. ,Wer wird Träger der Reihe nach dem Ende des "Kulturbundes der DDR?" ` war u.a. die Frage, die nach einiger Zeit gar zu ,war`s das?` mutierte als sich die zwischenzeitlichen Antworten darauf zunehmend als ungenügend erwiesen. Nein, es sollte es nicht ,gewesen' sein mit den "Meisterwerken,..". "Das Alte stürzt, es ändern sich die Zeiten und neues Leben blüht aus den Ruinen" - das Schiller-Zitat passt im richtigen Verständnis (bitte die "Ruinen" nicht zu wörtlich nehmen) auch auf sie. Dieses neue Leben ist in hohem Maße das Werk von Andreas Priebst. Seine Begeisterung für die Kammermusik und sein Glauben,dass es weiterginge, wenn ,.Meisterwerke-Meisterinterpreten" das Unternehmen der Hörer selbst würde, machte, dass es so wurde. Bedenken, vor allem wegen des finanziellen Risikos, verkleinerten sich vor dieser Zuversicht und seit Juli 1998 schreibt der damals gegründete Verein das neue Kapitel der "Meisterwerke..." Heute, fast zehn Jahre später, ist es unübersehbar: sie leben.
Die "Meisterwerke..." leben und sie entwickeln sich. Die Linie, die, schon vor Zeiten begonnen, von der Veranstaltung für hauptsächlich ein "Haus"-Ensemble zu auch einem Podium für (nicht nur) junge Meisterinterpreten - Instrumentalisten verschiedener Couleur und Sänger - geht, führt weiter. Die Musik- und Interpretenauswahl noch vielfältiger zu gestalten, ist ein dauerndes Bestreben, dem leider beschränkte Finanzkraft des Vereins engere Grenzen als gewünscht setzt. ,Beziehungen schaden nur dem, der keine hat`, sagt ein landläufiges Bonmot. Andreas Priebst ist es hauptsächlich zu verdanken, dass sich die "Meisterwerke" nicht als beziehungslos zu fühlen brauchen. Gleichwohl ist es kein müheloses Geschäft für ihn - nicht zufällig auch zum Vorsitzenden von Meisterwerke-Meisterinterpreten e.V. gewählt - für jedes Konzert, Jahr um Jahr, die Dresdner bis internationalen Meisterinterpreten zu gewinnen, die es zu einem interessanten und abwechslungsreichen Erlebnis machen und die darüber hinaus bereit sind ihre Gage der Finanzsituation des Vereins anzupassen. Dass sich aber die Mühe nach wie vor jedes Mal lohnt, zeigt das erfreulich große Hörerinteresse, das die Konzerte finden. Ein großes "Dankeschön" der Hörer und der Mitstreiter im Verein für Andreas Priebst anlässlich des Jubiläum seines Dienstes an dieser Kammermusikreihe und seiner Verdienste um sie verbindet sich mit der Hoffnung nach noch vielen gemeinsamen Jahren mit und für Meisterwerke und Meisterinterpreten und natürlich mit den besten Wünschen für ihn selbst. |
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Günther Naumann |
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Dresden, den 26.10.2007 |
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Liebe Freunde unseres Vereins „Meisterwerke – Meisterinterpreten“ e.V.,
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Vor zehn Jahren, im Frühjahr 1998, waren unsere Konzerte – damals noch im Gemeindesaal der Christuskirche Dresden-Strehlen beheimatet – in großer Gefahr, aus dem Dresdner Musik-leben zu verschwinden, nach 44 Jahren und über 250 Kammermusik-Veranstaltungen. Während eines Konzertes im Mai 1998 richtete ich einen Hilferuf an das Konzertpublikum, gute Ideen erbat ich, wie und auf welcher Basis man die Konzerte weiterführen könnte. Couragierte Konzertbesucher, zum Teil schon seit vielen Jahren als Abonnenten mit den „Meisterwerken“ verbunden, gründeten mit mir zusammen einen Verein. Dessen inzwischen zehn Jahre währende Erfolgsgeschichte ist undenkbar ohne die vielfach sehr aufwändige, ehrenamtliche Mitarbeit der Vereins- und vor allem der Vorstandsmitglieder – dafür möchte ich an dieser Stelle meinen Mitstreitern sehr herzlich danken. Kontinuierlich fand die Konzertreihe in bewährter Weise ihre Fortsetzung, und die Abonnentenzahl konnte um mehr als 50 % erweitert werden. In dieser Zeit vollzog sich auch der Umzug in den wunderbar restaurierten und akustisch hervorragenden Ballsaal des Hotels „Königshof“, dessen Platzkapazität neuerdings in den meisten Konzerten nahezu ausgelastet ist. Eine sehr gute Bilanz! Für das neue Kammermusik-Programm unserer Jubiläumssaison 2008/09 wünsche ich Ihnen viel Freude und freue mich auf Ihren und Ihrer Freunde und Bekannten zahlreichen Besuch. Mit allerbesten Grüßen |
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Ihr Andreas Priebst; Künstlerischer Leiter/Vereinvorsitzender |
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Dresden, den 02.09.2008 |
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55 Jahre Kammerkonzerte auf höchstem Niveau.
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Mit dem Quartett op. 18 Nr. 1 von Ludwig van Beethoven begann am 30. März 1954 im Saal der Dresdner Kreuzkirche die anspruchsvolle Kammerkonzertreihe Meisterwerke - Meisterinterpreten. Das Böttger-Quartett der Dresdner Philharmonie spielte damals unter anderem dieses Werk. Exzellente Dresdner Musiker wie Ulbrich und Gottfried Schmiedel haben sich in den fünf Jahrzehnten seither um diese Kammermusikreihe Verdienste erworben. 1982 übernahm der Cellist Andreas Priebst die Organisation und inhaltliche Präsentation von Meisterwerke - Meisterinterpreten im aufwändigen Ehrenamt neben der zeitbeanspruchenden Tätigkeit als Musiker der Sächsischen Staatskapelle. Auswahl und Beschreiben von Werken, Komponisten und Interpreten forderten nicht nur Fingerspitzengefühl sondern auch fachmännisches Wissen. Besetzungsfragen, der Kampf um die Finanzierung und um jedes Abo standen an. "Nach sechs Jahren hatte ich die Nase voll, ich wollte alles hinschmeißen!" Aber das Schicksal meinte es gut mit dem Projekt. Es gab Hilfe. Im Sommer 1998 während eines Konzertes mit Gertrud und Michael' Tröster (Gitarre und Mandoline) kam es zu einem Gespräch mit Dr. Katrin Merker, Musikliebhaberin und Fachfrau in Sachen Vereinsgründung und -führung. Ihre Meinung: "Ich habe bei einem Konzert jeden Zuschauer gezählt und gerechnet. Nach dem Konzert stand fest, ich mache mit. Sieben Gründungsmitglieder für den Verein waren schnell gefunden, der Schritt zur erfolgreichen Weiterführung war getan.
Dem Enthusiasmus von Andreas Priebst allerdings ist es zu verdanken, dass diese Kammerkonzertreihe überlebte. Prominente Musiker, vorwiegend aus großen Orchestern, interpretieren musikalische Meisterwerke. Man ist an Auftritten bei Meisterwerke-Meisterinterpreten interessiert, die Konzerte sind bekannt und beliebt als anspruchsvolle Plattform musikalischen Wirkens. Der Besuch der Konzerte ist recht befriedigend. "Manchmal brauchen wir Stühle ohne Ende, weil der Saal ausverkauft ist." Die Altersstruktur liegt bei 50 Jahren aufwärts. Werbung im Studentenbereich hat geholfen, auch intellektuellen Nachwuchs zu begeistern. "finanziell kommen wir ganz gut zurecht, wir suchen aber Sponsoren zum Beispiel für die Gema-Gebühr, denn wir würden gern auch Werke von Komponisten spielen, die nicht schon 70 Jahre tot sind."(Andreas Priebst) |
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Helga Uebel |
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Dresden, den 25.10.2008 |
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